Monate: August 2011

Alte Bekannte

Es sind erst wenige Leute unterwegs als Suki und ich heute Morgen auf dem Panoramaweg spazieren gehen. Zwar ist es nicht mehr ganz so frisch wie gestern, aber immer noch angenehm. Die Farben sind intensiv. Die Sicht fantastisch und klar: Weit hinter dem Zürichsee sieht man schneebedeckte Gipfel. Suki rennt schnurstracks auf einen Setter zu. Beide setzen sich hin und lecken sich gegenseitig das Gesicht. Ein solch freundlicher Hund muss auch einen freundlichen Besitzer haben, denke ich. Ich schaue ihn an und staune nicht schlecht. Hat er sich doch in den letzten 15 Jahren kaum verändert. „Pius? Pius L? Ich bin’s. Claude. Claude H.“ Ich nehme die Sonnenbrille ab und der Mann schaut mich an. „Wir haben damals zusammen bei der Redi gearbeitet….“, sage ich und warte auf eine Reaktion. Ist er wirklich der für den ich ihn halte? „Ja schau auch da einer an, klar erinnere ich mich an dich“, sagt er und begrüsst mich freundlich. Wir setzen uns auf eine Bank, schauen unseren Hunden beim Spielen zu und sprechen über die Wohnungssituation in …

Vollnarkose für Suki

Als Hundebesitzer sammelt man nicht nur gute Erfahrungen, nein, es schleichen sich hin und wieder auch richtig üble Exemplare ein. So ist es mir vergangenen Donnerstag mit Suki ergangen. Donnerstag ist bei uns im Büro „Suki Tag“, d.h. Suki ist den ganzen Tag bei mir im Büro. Der Tag fängt jeweils schon früh an, wir machen dann einen schönen Spaziergang auf dem Panoramaweg, wundervolle Aussicht auf die Stadt Zürich inklusive. Wir werfen Suki gerne Stöckchen, sie liebt es diesen Dingern nach zu laufen um dann innert Sekunden Kleinholz daraus zu machen. So geschah es an diesem Tag. Ich warf Suki dieses eine Stöckchen, das unglücklicher weise vertikal im Boden stecken blieb. Suki rannte in ihrem Eiltempo und mit offenem Maul auf dieses Stöckchen zu……und schrie sogleich fürchterlich auf!! Was war geschehen? Ich versuchte Suki zu beruhigen, wollte zu ihr, doch sie rannte desorientiert ein paar Meter weg und dann wieder auf mich zu. Um Hilfe bittend sass sie zusammengekauert da, jede Faser ihres Körpers schien nach Schmerz zu schreien, sie zitterte und viel Blut tropfte …