Author: Claude

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Es ist nicht alles Gold was glänzt – Warum TV-Hundetrainer nicht immer gut für uns sind

Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und haben den Umgang mit Hunden einem breiten Publikum näher gebracht. Fast jeder von uns hat schon mal in eine der Sendungen reingezappt, andere schauen sie regelmässig. Immer. Stellen sich sogar den Wecker. Die Rede ist von den TV-Hundetrainern, die ihre Erziehungstipps Hundehaltern – und neuerdings auch VIPs – auf witzige und meist spielerische Art vermitteln. Da ist zum Beispiel, die verzogene Hündin die partout nicht auf ihren Meister hören will. Der Experte erkennt das Problem schnell: Die Hündin tanzt dem Halter auf der Nase rum, weil sie nie gelernt hat was sie darf und was nicht. Der Profi gibt einfache Tipps wie ein Minimum an Grundgehorsam erlernt werden kann und fordert den Halter auf, regelmässig mit seiner Hündin zu üben. Konsequent und ohne Ausnahme. Nach vier Wochen (oder so), kommt der Hundetrainer erneut vorbei und wie durch ein Wunder ordnet sich die Hündin nun prima in den Alltag der Familie ein und hört sogar auf ihren Meister. Ein sehr schönes Beispiel, welches glücklicherweise gut ausgegangen ist. Doch leider sind …

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Nicki hat Angst

Pfingstmontag, früh morgens. Nur wenige sind unterwegs. Von Zeit zu Zeit treffen wir auf Hündeler, Biker oder Jogger, selten auf Spaziergänger. In einer Wegkurve bleibt Suki stehen und duckt sich ganz leicht. Ich kann nicht sehen was am Ende der Kurve ist, doch typischerweise verhält sich Suki so wenn sie einen anderen Hund, ein Pferd oder sonst ein Tier sieht. Ich eile zu ihr hin und sehe eine alte Frau, mit Gehstock, leuchtgelbem T-Short, grünen Hosen und einer roter Bauchtasche. Sie hält eine Schleppleine in der Hand. Daran angemacht ist ein kleines, wuscheliges schwarzes Hündchen. SIE (etwas verängstigt): Ist es ein Rüde? ICH: Nein, eine Hündin. SIE (offensichtlich erleichtert): Dann ist gut, sie müssen sie nicht anleinen… Wir gehen weiter auf die Frau und das Hündchen zu. Suki begrüsst den Hund. Sanft wie immer. SIE: Wissen sie, Nicki hat eben Angst vor Rüden. Vor allem vor Grossen. Aber Ihre Hündin ist ja ganz eine Liebe. ICH: Ja ist sie. Ist Nicki denn ein Rüde? SIE: Ja, ja. Nicki ist ein Rüde. Aber er mag Rüden …

Happy Birthday – You are definitely Something Special

Miriam hat auf Facebook einen wundervollen Text zu Suki’s heutigem Geburtstag verfasst, den ich hier gerne teilen möchte: Zwei Jahre ist sie nun alt, unsere Suki. Viele schöne Momente durften wir bis heute zusammen erleben (die weniger schönen wie sich in Dreck wälzen, Ohren auf Durchzug stellen, Mist fressen usw. werden heute ignoriert). Viele gemeinsame Wege sind wir gelaufen, manchmal sind die Wege etwas steiniger und man kommt weniger schnell voran, die meisten Wege aber sind gepflastert mit Freude und purem Glück. Du steckst uns täglich an mit deiner Lebensfreude, schenkst uns dein unerschütterliches Vertrauen und verzeihst uns die Fehler die wir machen. Danke und happy Birthday Suki, you are definitely Something Special! ♥ Alles Liebe auch allen Geschwistern von Suki sowie deren Besitzer vom S-Wurf und vielen lieben Dank Angie für Dein Vertrauen und diesen wunderbaren und einmaligen Hund! Alles Liebe auch den tollen Eltern Kemba und Max.

Landluft

Raus aus der Stadt und rein ins Landleben – dies das Motto unseres heutigen Ausflugs. Die Reise führt uns in Miriam’s ehemalige Heimat, den Kanton Schaffhausen. Wir starten beim Pumpspeicherwerk Engeweiher, wo Suki gleich ihr erstes Vollbad nimmt und uns fröhlich ein paar Dummies aus dem Wasser apportiert. Danach wandern wir weiter durch den Wald in Richtung Beringen mit Ziel Randenturm. Da gibt es ein nettes kleines Restaurant, mitten im Wald. Bevor wir uns auf den Rückweg machen, stärken wir uns mit Fritten und Wildschüblig. Wieder am Engeweiher angekommen, überredet uns Suki, ihr noch ein paar Dummies ins Wasser zu werfen – ein schöner Abschluss für einen wirklich tollen Tag.

Mit oder ohne?

Gemäss dem heute erschienenen TA Artikel “Bello, an die Leine”, will die Stadt Zürich nun Parkanlagen bestimmen, in denen der Zutritt für Hunde gänzlich verboten wird. Grund dafür ist offensichtlich die gängige Missachtung der “In dieser Anlage besteht Leinenpflicht!” Schilder. Auch habe die Angst vor Hunden in der Bevölkerung zugenommen, lässt sich die Leiterin Naturförderung von Grün Stadt Zürich zitieren. Der Artikel regt an und scheuert Emotionen. Bis heute Abend sind mehr als 100 Kommentare dazu eingegangen; mit teils erstaunlichen Voten: So gibt es Mitbürger die angeben nur noch mit Messern oder Sprays bewaffnet Spazieren zu gehen, um sich gegen Hunde zu wehren. Andere proklamieren die Erziehung von Haltern, nicht den Hunden. Dritte beschweren sich über Kleinkinder, Katzen, Biker und alte Leute in der Stadt und den einschlägigen Naherholungsgebieten. Wieder andere verkennen das Problem. Ich bin geschockt über diese vielen negativen Kommentare gegenüber Hunden und ihren Haltern. Klar, als Halter bin ich irgendwie voreingenommen. Klar gibt es auch bei uns schwarze Schafe. Die gibt es wohl überall und viele Halter können von Negativerfahrungen mit anderen Haltern …

RCS Weihnachtsausstellung Olten oder “Don’t touch me”

Am 11. Dezember lud die Nord-West-Schweizer Regionalgruppe des Retriever Club Schweiz (RCS) zur alljährlichen Weihnachtsausstellung in Olten ein. Miriam, im Vorjahr noch an Krücken, präsentiert Suki das erste mal in der Zwischenklasse (15 bis 24 Monate). Da Suki, sobald sie im Ring steht, Ausschau nach mir hält, wende ich den bewerten Trick an und ziehe mich einige Zeit vor der Präsentation zurück, um das Richten aus sicherer Entfernung mitzuverfolgen.  Nebst Suki stehen elf weitere Flat Hündinnen im Ring, welche vom Britischen Richter Mr. Frank A. Whyte bewertet werden wollen. Die erste Rund läuft gut, Suki läuft wie immer super schön und ich bin gespannt auf die Einzelrichtung. Erstmal ist aber Warten angesagt. Glücklicherweise geht mein  Trick auf und Suki sucht nicht nach mir, sondern ist ganz auf Miriam konzentriert. Als die beiden endlich dran sind und der Richter auf Suki zu geht, weicht diese zurück. Dieser sagt etwas zu Miriam, sie gibt ihm ein Leckerli und er versucht Suki zu ködern. Nur zögerlich nähert sie sich ihm und kaum hat sie das Leckerli aus seiner …