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Intermezzo mit Tarek

Ich sehe sie von weitem. In ihrer schicken Winterjacke, mit Kapuze und Fellrand. An ihrer Flexi-Leine hängt ein riesiger schwarzer Labi. Suki und ich sind zügig unterwegs. Bald ist sie eingeholt. Keine Möglichkeit auszuweichen, ausser dem Weg zurück und das wollen wir nicht. Als der Labi Suki sieht, springt er mit voller Wucht in die Flexi-Leine. Die vollen 5 Meter sind ausgerollt. Sie bleibt stehen, versucht ihren Hund zurück zu ziehen, merkt dass es zwecklos ist und ergreift die Flucht nach Vorn. Auf uns zu. ICH (mich abdrehend): Nicht mit der Flexi-Leine, das gibt ein Gnusch! Lass ihn doch frei! SIE (meine Frage ignorierend): Ist es eine Hündin? ICH: Nicht mit der Flexi-Leine…! (Leider schon zu spät) Ja, es ist eine Hündin, deine auch? SIE (mit der Leine beschäftigt): Ja, er ist auch eine Hündin… ICH (verdutz): Er oder sie?

Schwarz, braun oder blond

Auf unseren Spaziergängen treffen wir immer wieder auf andere Hunde und ihre Besitzer. Zum Teil ereignen sich witzige Dialoge. Folgender zum Beispiel neulich, mit einer Labrador Besitzerin: SIE (von weitem, auf mich zukommend): Das ist aber ein schöner Hund den sie da haben. Der ist noch jung, gell? ICH: Oh, danke. Ja, sie ist erst 8 Monate alt. (Suki und der braune Labi verstehen sich prima und spielen.) SIE: Sind lieb die Labis, gell? ICH (verwirrt): Ja bestimmt, aber Suki ist eine Flat Coated Retriever Hündin. SIE (entschlossen): Nein, das kann nicht sein! Flats gibt es nur in schwarz. ICH (klugscheisserisch): Doch, doch, das ist ein Flat. Die gibt es auch in braun. SIE (noch mehr entschlossen): Nein, da bin ich mir 100%-ig sicher, die gibt es nur in schwarz! Ich habe noch nie einen anderen gesehen.

Wie alles begann

Eigentlich wollte ich nie einen Hund. Wurde ich doch als Kind mal gebissen. Nein, schon gar nicht einen kleinen. Doch nachdem Miriam, meine Freundin, und ich das erste mal die Twilight Star’s Zucht besuchten, war für uns klar, ein Flat Coated Retriever wird bei uns einziehen.